Mit dem Fahrrad nach Kiew – will jemand mit?

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Ein paar Tage noch, dann geht die Reise los. Mit dem Fahrrad von Berlin durch Polen und die Ukraine nach Kiew. Start ist am 7. Juni. In Kiew wollen wir pünktlich zum Public Viewing des Fußball-EM-Finales am 1. Juli ankommen. Fix dabei ist mein Freund Stefan, seit einigen Jahren sesshaft in Bukarest. Geplant ist außer der groben Route (Berlin -> Posen -> Warschau -> Lemberg -> Chernowitz -> Kiew) nicht viel.

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Wer Lust hat, fährt mit! Jeder kann sich uns anschließen, in Berlin oder unterwegs, die ganze Strecke mitfahren, oder auch nur einen Teil davon. Wem das zu mühsam ist, der kann uns über Twitter folgen: #eastrider, @fischkippe

Mit Stefan habe ich schon einige Fahrrad-Reisen gemacht, er auf seinem betagten Damenrad, ich auf meinem alten XXL-Drahtesel, den der Schrauber im Fahrrad-Laden nicht mehr sanieren wollte. Weil er mir lieber was Neues verkaufen wollte, meinte er, das Rad mache es nicht mehr lange. Aber das wollen wir doch mal sehen. Neue Hinterrad-Felge, neuer Mantel, Schaltung eingestellt – läuft!

Wir fahren nicht, weil wir Karten für die EM-Spiele haben, wir fahren auch nicht, um unserer Nationalmannschaft möglichst nah zu sein. Das Radeln ist für uns weder sportlicher Wettbewerb noch eine Demo für oder gegen Timoshenko oder die geschundenen Straßenhunde. Wir fahren, weil wir Spaß am langsamen Reisen durch zwei schöne und spannende Länder haben und hoffen auf nette Begegnungen mit Polen und Ukrainern. Und stellt sich uns unterwegs eine Glotze in den Weg, auf der gerade Fußball läuft, schauen wir natürlich mit und trinken gerne mal ein Glas Bier oder auch zwei, drei.

Um rechtzeitig in Kiew anzukommen, werden wir uns auf einen Tagesschnitt von rund 100 Kilometern einpendeln müssen. Das ist gut zu schaffen, wird aber auch immer mal wieder Durchhaltevermögen erfordern. Bei alldem ist noch wichtig: Wir sind bei dieser Unternehmung nicht die Reiseleiter! Im Zweifelsfall sollte jeder auch auf sich allein gestellt zurecht kommen.

Wer sich uns anschließen möchte, sollte außerdem wissen, dass wir ohne Zelt und Hotelbuchung im Gepäck reisen. Wenn sich unterwegs spontan nichts komfortableres ergibt, schlafen wir unter freiem Himmel, sollte es regnen, schützt uns eine Plane. Da das über mehrere Wochen nicht nur witzig ist, werden wir aber versuchen, über Twitter (auf englisch, da wir weder polnisch noch ukrainisch sprechen) private Schlafplätze mit einem Dach über dem Kopf und fließendem Wasser, oder auch nur ein nettes Plätzchen im Garten zu organisieren.

Wer nicht selber mitfahren möchte, die Reise aber spannend findet, kann uns also über Twitter folgen und uns mit Re-Tweets unterstützen. Allen, die uns bei der Vernetzung mit Polen und Ukrainern helfen können, sei schon jetzt herzlichst gedankt. Hier geht’s zum Text auf englisch – zum twittern, posten oder wie auch immer verbreiten.

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